Unzertrennliche Pfirsichköpfchen

oder Fischers Unzertrennlicher

lat.: Agapornis p. fischeri

engl.: Fischer´s Lovebird

wiss. Benennung durch Reichenow 1887

nach dem Entdecker G. A. Fischer 1877

Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Unterfamilie: Edelpapageien (Psittaculinae)
Gattung: Unzertrennliche

 

Merkmale:
Das Männchen und das Weibchen weisen die gleiche Färbung auf. Die Stirn, der vordere Oberkopf, das Kinn, die Wangen, die Maske und die Kehle sind orangerot. Der hintere Oberkopf und der Nacken sind hellbraun, die Handschwingen dunkelbraun und der Rand des Flügelbugs ist gelb. Das Bürzelgefieder, der Unterrücken und die Oberschwanzfedern sind blau, das untere Schwanzgefieder ist in der Mitte schwarz. Das restliche Gefieder ist grün gefärbt mit unterschiedlichen Schattierungen. Die Pfirsichköpfchen gehören zu den Agapornis-Arten mit den weißen Augenringen und dem roten Schnabel. Die Körperlänge beträgt ca. 15 cm.
Ursprünglicher Lebensraum:
Sie leben in Savannen und kultivierten Gebieten in Tansania in Höhen von 1000 bis 1700 m südlich des Victoriasees, gelegentlich sind die Pfirsichköpfchen auch in Ruanda und Burundi anzutreffen. Außerdem wurden sie erfolgreich in der Küstengegend um Dar es Salaam und in einigen Gebieten in Kenia ausgewildert. Von Mai bis Juli wird in Kolonien in Astlöchern, Webernestern und an Häusern gebrütet.
Zucht:
Pfirsichköpfchen lassen sich etwas leichter züchten als Schwarzköpfchen. Sie legen vier bis sechs Eier. Nach ungefähr 22 -23 Tagen schlüpfen die Jungen und fliegen im Alter 38-42 Tagen ab! Mit 7-8 Wochen sind sie selbstständig. Sie lassen sich meist problemlos mit anderen Vögeln auch bei der Zucht ein.
Haltung:
Diese Art von Agaporniden eignet sich gut für Anfänger. Da der Wildbestand der Pfirsichköpfchen durch Fänge bedrohlich zurück geht, sollten nur Vögel aus Nachzuchten gehalten werden. Sie sind Schwarmvögel und somit mindestens Paarweise zuhalten! Sie sind verträglicher als die Schwarzköpchen und lassen sich meistens ohne große Probleme mit anderen Vögel in ausreichend großen Volieren in gruppen zusammen halten.